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Deckungsbeitrag berechnen – Jetzt 100% kostenlose Excel Vorlage nutzen

Der Deckungsbeitrag stellt für viele Unternehmer, Selbständige und Solopreneure eine wichtige Kenngröße dar. Denn der Deckungsbeitrag gibt an, welche Einnahmen notwendig sind, damit ein Produktverkauf profitabel wird. Besonders wichtig sind bei der Ermittlung des Deckungsbeitrags sind die vielen versteckten variablen Kosten beim Verkauf. So sollten insbesondere variable Ausgaben je Produktverkauf genau unter die Lupe genommen werden. Der Download einer Vorlage, um den Deckungsbeitrag berechnen zu können, findet sich weiter unten in einer Excel Tabelle.

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Die flexiblen Kosten sind ein wichtiger Teil der Betrachtung beim Deckungsbeitrag.

1. Der Deckungsbeitrag als wichtiger Aspekt der Preisbildung in der BWL

In vielen Unternehmen von Selbstständigen bis zu mächtigen Großkonzernen zählt die Preisbildung zu einem wichtigen Marketinginstrument. Wer Märkte nicht nur verstehen, sondern in Ihnen als Produktanbieter überleben will, sollte einen genauen Blick auf den Deckungsbeitrag werfen. Denn die kosten, die je Produktverkauf anfallen, bestimmen die Gewinnmargen und haben Einfluss auf die Profitabilität eines Unternehmens.  

2. Kosten stehts im Blick behalten – Gesamtkostendeckungsbeitrag und Stückkostendeckungsbeitrag

Wenn man den jeweiligen Gesamtdeckungsbeitrag betrachten will, sind auch die verkauften Stückzahlen in die Rechnung miteinzubeziehen. Die Erlöse ergeben sich dabei aus den jeweils erzielten Gesamterlösen abzüglich der variablen Kosten je verkauftem Produkt multipliziert mit der Absatzmenge aller verkauften Produkte. Bei verschiedenen Produktvariationen sind die unterschiedlichen variablen Stückkosten zu beachten.

Es ergibt sich folgende Rechnung für den Stückdeckungsbeitrag:

Stückdeckungsbeitrag = Stückerlös – variable Stückkosten

Es ergibt sich für den Gesamtdeckungsbeitrag:

Gesamtdeckungsbeitrag: Gesamterlös  – variable Kosten x Absatzmenge

Der Gesamtdeckungsbeitrag entspricht aber noch nicht dem schließlichen Betriebsergebnis. Das liegt erst dann vor, wenn die Fixkosten vom Deckungsbeitrag abgezogen worden sind.

Rolle der Deckungsbeitragsrechnung für Selbstständige  

Somit ist die Stückkostenrechnung der erste Maßstab, um festzustellen, ob sich ein Verkauf lohnt oder ob die Kosten langfristig zu hoch werden.  Es fällt ins Auge, dass die Ermittlung der Einnahmen viel leichter fallen wird, als die präzise Ermittlung aller variabler Kosten.

Hier können Versandkosten genauso anfallen, wie zusätzliche Kosten durch Abnutzung und Verkaufs – und Werbegebühren. Im Zentrum stehen bei den Kosten zwar immer die Produktionskosten, dennoch sind weitere Verkaufskosten nicht zu unterschätzen. Der Deckungsbeitrag wird genau dann erreicht, wenn alle Kostenquellen erkannt werden und in die Rechnung miteinbezogen werden.

Somit ergibt sich mit dem Abschluss der rechnerischen Betrachtung auch preisliche Markteintrittsuntergrenze. Der Deckungsbeitrag wäre genau dann gleich 0, wenn alle Kosten mit den Einnahmen gedeckt werden, ohne einen Gewinn zu erzielen. Auch deswegen sollte für kleinere Unternehmen das Erreichen des Deckungsbeitrags das erste Ziel beim Start einer Unternehmung sein.        

Fazit – Deckungsbeitrag berechnen

Der Deckungsbeitrag stellt für jeden Unternehmer und Onlinehändler eine zentrale Größe dar. Egal, ob sich um den Produktverkauf auf Onlineportalen oder den Handel mit eigenen Erzeugnissen in einem Ladengeschäft. Die optimale Preiskalkulation und das Erreichen des DB sollte bei jedem Verkauf erreicht werden.

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