Inhouse Seminar

10 hilfreiche Tipps für erfolgreiche Inhouse Schulungen

 

Seminare sind wichtig für den Erhalt von Firmen und öffentlichen Organisationen – so viel steht fest. Wer nicht heutzutage schnell seine Wissenslücken schließt, der bleibt kurzfristig intern und langfristig extern auf dem Arbeitsmarkt auf der Strecke. Sowohl als Bonus für  gute Mitarbeiter als auch zur Abwechslung im vorherrschenden Unternehmenstrott stellen Seminare den einzigen Ausweg aus dem Alltag des Büros dar. Welche Tipps Sie bei der Organisation von Seminaren beachten sollten, lesen Sie in diesem Artikel…

Weshalb sind Seminare so wichtig? Sie geben Raum für neues Wissen. Zudem werden Lernerfolge häufig auch erst in Gruppen realisiert. Gerade zur Erarbeitung von neuen Konzepten sind Seminare daher grundsätzlich sinnvoll. Gerade auch als Impuls und zur Motivation sind Seminare für die mentale Fitness von Mitarbeitern erforderlich.

Wie Du intern ein beispielhaftes Seminar gestalten kannst und welche Anbieter sich derzeit am Markt richtig hervortun zeigen wir in diesem Artikel.



Zu allererst sollte natürlich ein Seminarplan erstellt werden, damit die Teilnehmer einen möglichst passenden Überblick haben und damit die Zielsetzung schon vor der Runde klar wird.

Gerade in der Hektik der heutigen Wirtschaftsentwicklung sind natürlich Themen im Bereich der IT Entwicklung und der Unternehmens internen Vereinbarungen.

Ob IFB Seminar oder Softwareschulung, die Nachfrage nach Seminaren hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht und die Mitarbeiter freuen sich über jeden Gedankenanstoss.

Gut zu wissen: Zahl des Tages

6,1 Mrd. €

wurden schon 2016  mit Tagungen und Seminaren im Rahmen der beruflichen Weiterbildung umgesetzt. Seminare bleiben auch damit auch weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Dabei spielen Tagungen mit 0,7 Mrd. € eine eher untergeordnete Rolle.

Gerade aufgrund von neuen bildungsintensiven Berufsgruppen scheint ein Ende der Fahnenstange hier noch nicht erreicht. 

Wie man allerdings selbst ein Seminar halten kann und die Teilnehmer dabei begeistert erfahrt Ihr im folgenden Beitrag:




Finde heraus was der Kunde will

Bei jedem Vortrag solle schon vor Beginn der Kernveranstaltung das Warum geklärt werden. Warum wird das Seminar abgehalten und welche Ziele sollen damit erreicht werden. Klar sollte sein, dass die Teilnehmer im Anschluss informiert, motiviert, emotional aufgeweckt und aktiver an Folgeaufgaben gehen sollte. Somit macht es auch Sinn mit der SMART Methode Ziele festzulegen, die messbar, in bestimmter Zeit erreichbar und mit gewisser Relevanz für den Teilnehmer wirken. Welche Schritte im Einzelnen gegangen werden können, verraten die folgenden Punkte. Diese symbolisieren den Verlauf eines echten Seminars.

Präsentiere eine „Big Idea“



Seminare

Wenn Du im Grunde die Ziele festgelegt hast, solltest Du eine große Idee präsentieren, die begeistert und wie ein roter Faden den Verlauf der Veranstaltung prägt.



Hier ist auch viel Witz und Esprit gefragt, um die Teilnehmer stets bei Laune und beim jeweiligen Thema zu halten. Die Big Idea kann auch als Rahmen verstanden werden, zu dem der Seminarleiter stets zurückkehren kann.


Kläre zu Beginn, die Gründe der Seminarteilnahme mit Impulsen

Hörsaal, Stühle, Publikum, Universität

Die Teilnahme kann zum Beispiel auch zu Beginn von Teilnehmern erklärt werden. Auch damit wird das "Warum" deutlich, aber zusätzlich werden auch gleich klar Erwartungen formuliert und zusätzlich Probleme geschildert, die das Seminar lösen soll. Somit gibt es sofort zu Beginn die Möglichkeit, Erwartungen und Zielvorstellungen abzugleichen. Hier können Satzanfänge, wie “Mich interessiert das Thema, weil…, oder “Ich erwarte vom Moderator…” genutzt werden.



Nutze diese Durchführungstipps



Bei der Durchführung sollte auf genug Gesprächsmöglichkeiten, Diskussionen und Begriffserklärungen wertgelegt werden. Bestenfalls können die Teilnehmer am roten Faden bleiben und mit passender Anleitung ein thematisch hochwertiges Ergebnis erbringen.



Definiere klare Rahmenbedingungen



Frage, Wer, Wie, Was, Wo, Wann, Warum

Vor und während der Veranstaltungen sollten wichtige Rahmenbedingungen geklärt werden.

  • Um welche Inhalte geht es? (Ziele wie Botschaften)
  • Wie viel Zeit habe ich? (zur Planung, Proben vor Ort, für die Veranstaltung)
  • Welchen Ort kann ich nutzen? (Location, Bühnensituation, Ambiente)
  • Welche Akteure spielen mit? (Redner, Moderation, Künstler und Performer)
  • Wird für Verpflegung gesorgt?

Breche auch mal die Struktur

Der rote Faden sollten zwar immer der Anhaltspunkt sein, es sollte allerdings auch Möglichkeiten geben diese Struktur mal zu verlassen und Überraschungsmomente einzubauen.

Dies sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für Gedankensprünge und neue Perspektiven.



Lass Ergebnisse während und zum Abschluss der Seminare kontrollieren

Während der Veranstaltung sollte öfter die Lernzielsetzung überprüft werden, so dass zum Abschluss möglichst viele Erwartungen erfüllt werden können.

Bestenfalls kann der Nutzer alle Inhalte verstehen und in einer abschließenden Testklausur beantworten. Es erfolgt somit eine passende Ergebnissicherung und der Erfolg wird nahezu garantiert.



Nutze Medien in passendem Mass

Der Einsatz von Medien in Form von Schaubildern, sollte nicht übertrieben werden.

Trotzdem sollten Sie nicht ganz ohne auskommen. Bilder, Videos und Grafiken lockern eine Seminarrunde auf und geben auch mal die Möglichkeit zum Durchschnaufen.

Zudem sind Medien eine gute Möglichkeit schwierige Sachverhalte nochmal aufzuarbeiten. Gerade in lernintensiven Seminaren sollten Medien stärker zur Verdeutlichung eingesetzt werden.


Erstelle eine Dokumentation mit Feedback

Eine ausführliche Bewertung der Veranstaltung kann schriftlich zusammengefasst und in einem vorbereiteten Feedbackbogen abgewickelt werden.

So kann die konstruktive Kritik Folgeveranstaltungen positiv beeinflussen und die Veranstaltung kann ebenfalls im Nachgang analysiert werden.



Lass den Teilnehmern Feedback zum Schluss



Tafel, Kreide, Feedback, Bewertung

Natürlich soll zum Abschluss jeder Teilnehmer mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, dass das Seminar auch erfolgreich war. Feedback darf dabei natürlich nicht fehlen. Um dies nicht zu einer zu andauernden Gesprächsrunde werden zu lassen, verwenden Sie zum Beispiel die Seifenblasenmethode. Dann darf jeder Teilnehmer nur solange Kritik und Feedback äußern bis die Seifenblase geplatzt ist.

Wenn diese Tipps beherzigt werden, sollte Ihr Seminar ein voller Erfolg werden.

Andere Beiträge zum Thema Seminare, die Sie auch interessieren könnten:

Blended Learning - Die umfassende Strategie für dynamische Unternehmen

Lokaltipps: Keine Lust zu Lesen? Lassen Sie sich jetzt vorlesen!

Wieso Museen jetzt auch für Ihr Unternehmen wichtige Impulse setzen

Quellen:

http://ablaufregisseur.de/7-meeting-design-tipps-vortraege-spannender-gestalten/

http://www.uni-regensburg.de/psychologie-paedagogik-sport/grundschulpaedagogik-didaktik-2/medien/dateien-bauer/seminare_lebendig_gestalten_.pdf

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.