Disruptive Technologieinnovationen als 1000% Phänomen [Buchtip]

Disruptive Technologieinnovationen als 1000% Phänomen [Buchtip]

Ein Begriff der die moderne Marketinglandschaft eine gewisse Zeit wie ein Schreckgespenst geprägt hat ist die disruptive Innovation. Der Begriff “Disruption” prägt wie kein zweiter die Schattenseite einer Innovation. Wenn etwas Neues entsteht, dann kann mitunter das herkömmliche auch mal zurück bleiben. Nicht selten gab es im Rückblick innovative Technologien die Vorgänger Varianten haben verschwinden lassen. Selten haben diese allerdings so einschneidende Effekte, dass ganze Infrastrukturen umgebaut und verändert werden müssen. Genau an diesem Punkt setzt die disruptive Innovation an….

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Sie reißt die Produktion aus Ihren Normabläufen und entwickelt eine vollkommen neue Umgebung. Neue Arbeitsplätze entstehen, alte Industrielandschaften werden unbedeutend. Der Begriff versteht sich wie von selbst. Denn: Ganze Branchen können mit Ihrer ganzen Wertschöpfungskette herausgerissen bzw. unterbrochen werden und dann im ungünstigen Fall in der Versenkung verschwinden. Die Disruption ist also Fluch und Segen zugleich. Während Sie auf der einen Seite ganz klar für den wirtschaftlichen Fortbestand der Gesellschaft sorgt, reißt Sie oft Marktführer und und ganze Branchen in einen Innovationszwang. Denn: Haben sich die Innovationen erstmal am Markt durchgesetzt gibt es kein Entkommen mehr. Zu stark wird der Sog der Nachfrage, der andere ältere Modelle und Technologien schnell in der Versenkung verschwinden lässt. Auch deswegen wird die Disruption so gern im Marketing eingesetzt. Denn in jedem Fall repräsentieren diese Technologien Zukunftsorientierung.

Beipiele sind gerade in modernen Gesellschaft schnell aufgezählt. Flachbildschirme, DVDs und VOIP sind nur einige Beispiele des alltäglichen Lebens, die deutlich machen, wie schnell herkömmliche Technologien aus dem Alltag verschwinden, wenn Neuentwicklungen Ihre Volltauglichkeit erwiesen haben. Meist kommen die Neuentwicklungen zu Unpreisen auf dem Markt. Erweist sich die Neuentwicklung allerdings als wertvoll, wird die Umstellung meist in kurzer Zeit umgesetzt. Disruptive Phänomene lassen sich allerdings nicht nur auf die Wirtschaft begrenzen. Auch in der Politik gibt bzw. gab es disruptive Änderungen. Mit der Einschränkung, dass die kulturellen Kosten für diese Änderungen weit aus höher sind und Umstellungen viel seltener passieren, als das in der Wirtschaft der Fall wäre. Der Zukunftforscher M.Horx warnt allerdings in einer diametralen Argumentation davor, dass Neuentwicklungen generell einen disruptiven Charakter haben und in jedem Fall zu einer Marginalisierung der bestehenden Produkte führen. Anderseits sieht er bei vielen das Ausmaß der Sprengkraft dieses Phänomens noch nicht richtig und allumfassend erklärt. Er sagt zu diesem Thema 
„Natürlich geht es nicht nur um Technologie. Sondern auch um Verfahren, Denkweisen, Prozesse, Systeme und ganze Kulturen.”¹

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