Zielgruppenanalyse

Die 4 Phasen der Zielgruppenanalyse – Targeting Variation Methoden

Die Zielgruppenfindung und die damit verbundene Zielgruppenanalyse zählt zu den wichtigen Bausteinen im Marketing. Da nicht jedes Produkt für die gesamte Bevölkerung eines Landes bestimmt ist, haben Marketingspezialisten meist das Problem, die wenigen passgenauen Kunden zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erreichen. Zentral bei der Zielgruppenanalyse bleibt auch weiterhin der Nutzen des Produkts. Wie ich feststellen kann, ob meine Kunden den richtigen Nutzen vermittelt bekommen, verrät der folgende Artikel. Ebenfalls wird geklärt, wie wichtig für die Unternehmen dabei in erster Linie die Kaufkraft, das Alter, Geschlecht sowie Berufssituation des potentiellen Kunden sind. Wer also eine Zielgruppenanalyse planen will, sollte also einiges beachten…

Welchen Sinn und Zweck hat meine Zielgruppenfindung?

Natürlich haben viele Unternehmen nachhaltige Bedenken bei der Bestimmung von Zielgruppen. Zudem wird der Nutzen für das Unternehmen in Frage gestellt. Schließlich ist die Qualität der Produkte ja ausschlaggebend für den Erfolg eines Produktes. Weit gefehlt. Wenn Unternehmen nicht wissen, welchen Nutzen die Kunden in Ihrem Produkt sehen und welchen Nutzen Sie sich davon versprechen, können ganze Produktlinien am Kunden vorbeigehen. Ganze Sortimente können mitunter in den Regalen stehen bleiben, weil es keine Nachfrage gibt. Der Nutzen in der Zielgruppenanalyse besteht darin, dass das eigene Unternehmen erkennen, welche Konsumenten, welchen Nutzen mit dem Erwerb eines Angebotes erzielen. Somit wird ebenfalls deutlich, welche USP’s ein Produkt letztlich zum “Buy” werden lassen, während Konkurrenzprodukte in den Regalen stehen bleiben.

Welche Effekte bieten Zielgruppenanalysen?

Aus diesen Merkmalen kann meist abgelesen werden, ob der Kunde für ein bestimmtes Produkt in Frage kommt oder nicht. Die Mediaplanung hat sich zum Ziel gesetzt diese Kundengruppen mit Hilfe von Zielgruppenanalysen so passgenau wie nötig und so breitflächig wie möglich anzusprechen. Wenn sich Zielgruppen in Ihrem Konsum ähnlich verhalten, können eben auch Streuverluste bei der Aussendung von Werbebotschaften entstehen. Dieses in der Werbelandschaft als Targeting angesprochene Zielsystem wird bei der Ausstreuung von Werbebotschaften eingesetzt und hat eine neue Relevanz insbesondere im Onlinebereich bekommen. Für die Werbung bieten Zielgruppenanalyse als einen Effizienzeffekt. Werbung wird noch effizienter für tatsächlich potentielle Zielpersonen ausgeliefert. Mit einer guten Zielgruppenanalyse können unnötige Kosten vermieden werden.

Zielgruppenfindung Zielgruppenanalyse planen

Online Adverstisung mit unbegrenzten Möglichkeiten im Targeting

Kein Medium hat die Möglichkeit seine Botschaften so individuell zu gestalten, wie die Internetwerbung. So können unterschiedliche Zielgruppen beim Aufruf der identischen Website mit individuellen Werbebotschaften versorgt werden. Somit profitieren auch Nutzer von einer passgenaueren Werbebotschaft, die bei TV-Werbespots so erstmal nicht möglich ist. Wenn Sie die Zielgruppenanalyse planen, dann ist es wichtig zumindestens wichtig wertvolle Zeit zu sparen und nicht zu grob Gruppen zu definieren.

Die 4 Phasen der Zielgruppenanalyse im Online Marketing

Zielgruppen werden im Prinzip zunächst definiert, dann eingegrenzt und abschließend entsprechend der Veränderung aktualisiert. Es gibt also keine Schablone, wenn Sie die Zielgruppenanalyse planen, sondern eher ein wiederkehrendes Muster, das für eine genauere Produktgestaltung sorgen kann. Je besser die Probleme der Zielgruppe dabei bekannt sind, desto besser können Produkte anschließend gestaltet werden. Die Zuschneidung der Customer Journey auf spezielle Kundeneigenschaften und die entsprechende Anpassung der Produktmerkmale kann einen klaren Mehrwert bieten. Die besten Lösungen im Rahmen der Zielgruppenanalyse gehen dann hervor, wenn die eigenen Produkte die Probleme des Kunden und der Zielgruppe lösen.

Wie bestimme ich meine Zielgruppe in der Praxis?

Zielgruppenanalyse planen

Ein zentrales Thema was Unternehmen und Selbständige oft bewegt sind Zielgruppenbestimmungen. Wer hat Interesse an meiner Dienstleistung? Wer will meine Produkte kaufen? Je genauer das Bild meiner Kunden ist, desto besser kann ich auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Zudem lässt mich ein Blick auf meine Zielgruppe noch besser verstehen, welchen Nutzen sich meine Zielgruppe von meinem Produkt erhofft. Dabei sind folgende Fragen in der Praxis bei der Zielgruppenanalyse zu beantworten:

Welche Probleme, Bedürfnisse und Wünsche hat meine Zielgruppe?

Wenn Sie eine Zielgruppenanalyse planen soll auch geklärt werden, welche Probleme meine Zielgruppe hat und welche Wünsche von dieser geäußert werden. Denn letztlich kauft der Kunde nicht das Produkt, sondern den Nutzen, den das Produkt mit sich bringt. Und der Nutzen kann zudem sehr unterschiedlich in den Wahrnehmungen des Kunden aufgenommen werden. Kaufen zum Beispiel 2 Kunden das exakt identische Produkt, können Sie dennoch einen komplett unterschiedlichen Nutzen daraus ziehen. Damit sollte dem Hersteller oder Dienstleister klar werden, dass die jeweiligen Eigenschaften eines Produktes maßgeblich sind. Wer auf die richtige Mischung trifft den Kundenwunsch besser. Wer zwar die richtigen Angebote bietet, aber diese mit falschen Eigenschaften anbietet wird auf der Strecke bleiben.

Praxisbeispiele für falsche/unzureichende Zielgruppenanalysen – So können Sie die Zielgruppenanalyse richtig planen

Trainingshosen sind derzeit einfach ein Verkaufsschlager bei Ebay. Mehr und mehr der Trainingshosen verkauft. Dabei verteilen sich die Hauptabsätze aber auf eine Zielgruppe, die bestimmte Ansprüche hat. So sollen manche Trainingshosen extra dünn und atmungsaktiv sein. Der Nutzen liegt in der Leichtigkeit und der höheren Schnelligkeit im Wettkampf. Diese Zielgruppe ist aber sehr begrenzt und macht einen sehr kleinen Marktanteil aus. Eine größere Zielgruppe hat hingegen ein Bedürfnis nach Bequemlichkeit, Wärme und Komfort. Eine schwere Baumwollfaser mit extra weitem Schnitt soll diesen Nutzen erbringen. Nur diese schweren Hosen konnte das Versprechen nach Bequemlichkeit einlösen. Letztlich wurden diese Hosen zum Absatzschlager. Die engen, übersportlichen Sporthosen sind zwar ebenfalls Sporthosen, konnten den gewünschten Nutzen aber nicht erbringen. Die Verkäufe liefen eher schleppend. Die passende Zielgruppenanalyse und der Kundennutzen wurde im Vorfeld nicht passend herausgearbeitet. Nur wenn der tatsächliche Kundennutzen und die Produktqualitäten eine hohe Korrelation ergeben, dann kann auch ein Absatz erfolgen.

Behavioural Targeting vs konservative Zielgruppensegmentierung

In der vierten Phase der Zielgruppenanalyse planen Sie auch Änderungen ein. Sie können Zielgruppeneigenschaften anpassen, zumal diese auch einer gewissen Wandlung unterliegen. Zielgruppen sind dynamisch und ändern natürlich auch genauso Ihre Bedürfnisse, Eigenschaften und Wünsche von Zeit zu Zeit.

Die wichtigste Phase ist dabei die Definition von Alter, Geschlecht, Kaufkraft und Bildungshintergrund um dementsprechend ein Profil zu erfassen, das anschließend Einfluss auf die eigenen Produkte haben kann. Wenn mit den eigenen Angeboten im Anschluss auch Probleme der Kunden gelöst bzw. der Einkauf erleichtert wird, dann hat die Zielgruppendefinition Ihren ersten Beitrag zu erfolgreichem Marketing geleistet.

Neuerungen im Bereich des Targeting und der Zielgruppenanalysen

Gerade im Mobil Ads Bereich hat es einen großen Zugang von Neuerungen in den Möglichkeiten der Zielgruppenfindung gegeben. Minimierung von Streuverlusten stellt im Marketing ein Kernproblem dar, das mit der Segmentierung fast verlustfrei gelöst werden kann. Auf Zielgruppen exakt zugeschnittene Maßnahmen sind daher selten möglich. Es sei denn die Customer Journey und die Buyers Persona werden – wie im Inbound Marketing so schulmäßig vorgelebt und so erstellt, dass Probleme und Hindernisse beim Kauf sofort deutlich werden.

Vorteile von Zielgruppenanalysen

  • Minimierung von Streuverlusten bei Werbemaßnahmen
  • bessere Ausrichtung der Kommunikation
  • bessere Sichtbarkeit der Inhalte bei den richtigen Personen
  • Sensibilisierung und verbesserte Ansprache
  • bessere Abbildung der Mehrwertes der eigenen Produkte möglich
  • verbesserte Chancen auf erhöhte Wiederkäuferrate durch gezielte Ansprache

Diese Anwendungen bringen das Unternehmen erstmal soweit, dass die Relevanz der eigenen Produkte im Auge des Kunden erhöht wird und der Endkunde den höheren Mehrwert erkennt.  Neuerung sind besonders im Online Marketing anzutreffen, wenn spezifische Kunden im Rahmen von Retargeting erneut angesprochen werden können oder mithilfe von predictive Behavioural Targeting angezogen werden. Gerade das moderne Online Marketing hat dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten entstehen lassen, die sich in den zahlreichen CRM Systemen wiedererkennen lassen. 

Auf diese möchten wir Sie mit den folgenden Links hinweisen:

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