Social Media research

Quo Vadis Social Media?



Social Media haben sich auch im Schattendasein von Facebook gut weiterentwickelt. Auch wenn es viele von den einst aufstrebenden Netzwerken aufgrund der großen Konkurrenz nicht mehr gibt, so haben sich doch einige weiterhin gut erhalten. Zudem schaffen es diese Netzwerke wie LinkedIn oder Foursquare mit Ihrem Nischendasein deutlich spannendere Inhalte zu bieten und an Exklusivität zu gewinnen.

Die Entwicklungen die auch Weibo und Pinterest betreffen, zeigen, dass sich die breite Masse zwar noch mit Facebook zufrieden gibt und den Messenger auch nach wie vor nutzen wird, manche Nutzer mit anderen Präferenzen, wählen aber nicht jetzt erst auch schon mal ein anderes Social Media Netzwerk, um teilweise auch höherwertige Informationen zu finden und diese dann auch nur einer schmaleren Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Der Massenkonsum und Massendrang, der auf Facebook schon seine negativen Seiten gezeigt hat – Shitsorms, Hatespeeches, etc. kommt bei den Social Media Nischenanbietern derzeit eher seltener vor. Auch wer klassische Zielgruppenfindung mit Social Media Kanälen betreiben will, sollte sich vergewissern den richtigen Kanal zu verwenden. Eine Mainstream Gruppe wird sicherlich am ehesten mit Facebook erreicht, während eine hochqualifizierte und gebildete Schicht sicherlich eher in Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn zu finden sind. Genau dieser und ähnlichen Fragen widmet sich das Social Media Research. Hier werden die Netzwerke untersucht und hinsichtlich Ihrer Nutzung analysiert.

Meine Zielgruppe kann also auch durchaus mal in einem anderen Netzwerk besser angesprochen werden. Zudem bieten die Nischenanbieter der Berufs- oder Locationnetzwerke andere Funktionen an und haben ebenfalls hohe Vernetzungsdichten. Gerade die Bilddienste haben inzwischen schon einen unvorstellbar großen Zulauf hinter sich, der seinen Peak noch nicht erreicht hat. Und die Attraktivität der Nischenkanäle ist durchaus berechtigt. Sina Weibo, Pinterest oder Snapchat haben weiterhin hohes Interesse.

Die aktuellen Zahlen des Social Media Research belegen diesen Trend insbesondere auch für jugendliche die Youtube und Instagram und Snapchat absolut am meisten Nutzen. Fast schon alarmierend sind die Erhebungen die aus den USA kommen. Die Dauer, die Erwachsene auf Social Media verbringen sind weiter rasant gestiegen. Wie aus der folgenden Grafik eines Social Media Research Papers ersichtlich wird, verbrachten Sie mehr als 3 Stunden pro Tag in sozialen Netzwerken per Smartphone. Dazu kommen weitere 2 Stunden am Desktop. Die Nutzungsdauer hat sich somit seit dem Jahr 2008 verdoppelt und erreicht bei vielen Personen jetzt schon 6 Stunden am Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon eine im Jahr 2016 erstellte Social Media Research Studie  hat den Trend zur Intensivierung des Internetkonsums aufgezeigt. Und gerade die Social Media Aktivität hat auch die Attraktivität der Netzwerke steigen lassen. Die Möglichkeit zu chatten oder Bildmaterial hochzuladen, hatte 2012 noch keine große Rolle gespielt und ist mittlerweile ein großer Teil der Interaktion geworden. 

Versucht man seine Zielgruppe zu finden, können dabei die neuen DIVISI Internet Milieus helfen, die an die Nielsen Milieus angelehnt worden sind. Klarer Anhaltspunkt für eine Segmentierung kann hier zum Beispiel eine Haltung gegenüber dem Internet sein. Klar bleibt laut einer Studie ebenfalls, dass Bildmaterial/Videomaterial/Blogmaterial noch größeren Einfluss im Bereich der Social Media haben wird. 

An diesen Fakten angelehnt können nun sich erlich einige neuen Strategien entstehen. Welche dies im Detail sind, sollte sicherlich je nach Firmen-und Produktschwerpunkt abgestimmt sein.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

https://www.divsi.de/wp-content/uploads/2016/06/DIVSI-Internet-Milieus-2016.pdf

https://www.socialmediaexaminer.com/wp-content/uploads/2016/05/SocialMediaMarketingIndustryReport2016.pdf

http://www.netzphaenomen.de/Blog/social-media-strategie

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