4 Erkenntnisse des Neuromarketing, die Sie nutzen sollten

Headlines wie diese verstreuen stets einen gewissen Glanz. Möchte doch jeder Verkäufer oder Vertriebler wissen, wie Konsumenten Kaufentscheidungen treffen. Am liebsten wird vom gläsernen Kunden gesprochen, der möglichst vollständig verstanden werden soll. Das Neuromarketing kann hier einen Beitrag dazu leisten, dass Werbung Online und Offline tatsächlich funktioniert. Farben, Eindrücke, Bilder oder Texte können mit Erkenntnissen aus dem Neuromarketing nochmal ein Stückchen erfolgreicher werden. Welche Tipps Sie im jeden Fall beherzigen sollten, zeigen wir im folgenden Artikel. 

Bei vielen Werbespots im TV und auch bei der gezielten Markenpräsentation vertrauen Markenanbieter immer weniger dem Zufall und untersuchen die Wirkung noch besser mit Hilfe des Neuromarketings. Die Erkenntnisse sind zwar teilweise schon lang erforscht trotzdem lohnt sich ein Blick in die Trickkiste.

1. Wirkung von Gesichtern

Die Wissenschaftler im Neuromarketing beschäftigen sich vor allen mit der Wirkung von Werbeopjekten auf die jeweiligen Gehirnarreale. So stellten Wissenschaftler fest, dass besonders emotionale Gesichtsausdrücke einen höheren Erinnerungswert hatten, als  neutrale Gesichtsausdrücke. Ebenfalls konnte festgestellt werden, dass die frontale Ansicht einen besseren Eindruck machte, als die Seitenansicht. Diese Erkenntnisse können für die Anwendung gewinnbringend eingesetzt werden

2. Sex sells – tatsächlich?

Der klassische Sex sells Effekt konnte im Rahmen des Neuromarketings vor allen Dingen bei Männern eingeräumt werden. Diese zeigten bei Tests eine erhöhte Mandelkern Aktivität. Weniger erschien diese allerdings bei Frauen, so dass diese Werbeweisheit zumindest was die Geschlechter anbelangt, reduzierten Wahrheitsgehalt haben sollte. 

3. Unbewußte Wahrnehmung

Auch Studien zur unbewußten Wahrnehmung haben in Bezug auf Online Marketing Werbung einen Zweck. Denn laut Studien konnte sich Probanden auch Werbung einprägen, die eben nicht bewußt wahgenommen wurde. Somit scheint also klar zu sein, dass Marketing auch im Rahmen der vielfach eingesetzten Randeinblendungen durchaus auf erflogreiche Einprägungseffekte setzten kann.

4. Kaufentscheidungen

Die  Kaufentscheidung wird nicht geprägt vom Aufmerksamkeitsgrad, sondern vielmehr von Prozessen, die implizit im Gehirn getroffen werden. Auch hier waren Studie zum Schluss gekommen, dass der Aufmerksamkeitsgrad kein Indikator für eine vermehrte Kaufentscheidung darstellt.

5. Fazit

Die Erkenntisse zeigen, dass es sich lohnt bestimmte Aspekte in Werbemaßnahmen einzubeziehen und bei bestimmten Zielgruppen auch andere Reize einsetzen kann. Alles in allem lohnt sich in jedem Fall ein Blick in die Erkenntnisse dieser Teildisziplin der Neuroökonomie zu zwecken der Online Vermarktung.

Quellen

https://www.nordakademie.de/fileadmin/downloads/Arbeitspapiere/AP_2011_03.pdf

https://www.esb-business-school.de/fileadmin/user_upload/Fakultaet_ESB/Forschung/Publikationen/Diskussionsbeitraege_zu_Marketing_Management/06-10_Reutlinger_Diskussionsbeitrag_2010_-_6.pdf

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