Allein, allein…

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Wohin gehts eigentlich und was machen wir noch zusammen? Wenn Sie wissen wollen, wie viele Menschen in Deutschland mittlerweile Alleinleben, können Sie sich bereits 2012 entstandene Ergebnisse anschauen und einen zahlenmäßig hohen Wert konstatieren.  Gerade der immense Anstieg der Alleinlebenden hat eine rasante Entwicklung genommen. So veränderte sich die Zahl seit Mitte der 90er Jahre von 12,7 Mio. auf 15,9 Mio. Dies entspricht einem sagenhaften Anstieg von 25,3%. Einen guten Durchblick für diesen dynamischen Trend, mögliche Katalysatoren und  Ursachen soll der folgende Artikel nicht geben, sondern vielmehr Ansätze zur Lösung dieser dramatischen Entwicklung bieten.




Nicht erst seit den Ergebnissen aus dem Jahr 2012 lernen Gesellschaftsanthropolen, dass die Zahl der Alleinlebenden stetig steigt. Was hält uns denn tatsächlich noch zusammen? Wieso wird denn Deutschland zum Land für Alleinlebende? Wieso wird denn überall Gruppe, Gruppe gerufen und allein, allein gelebt? Warum ist das “Zusammen” denn so wenig wert, wenn sich immer mehr Personen dazu entscheiden allein wohnen und leben zu wollen? Beschreibende Ergebnisse zu diesen Entwicklungen gibt es. Ursachenforschung hingegen findet eher selten statt. Die Gesellschaft scheint sich zu Vereinzeln und das in immer höherem Tempo – Ansätze diese Entwicklung aufzulösen hingegen gibt es kaum. (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2012/Alleinlebende/begleitmaterial_PDF.pdf?__blob=publicationFile).



Der Komfort, die Flexibilität sich allein entwickeln zu können und dabei nicht direkt auf Hilfe angewiesen zu sein, scheint einfach zu reizvoll zu sein. Zudem scheinen die Wohnformen doch so viel Sicherheit zu gewährleisten, als dass der mehr oder weniger konsequente Lebensentwurf in Partnerschaft zu leben und zu wohnen häufiger auch mal nicht planungsgemäß stattfindet. Wie geht es also zurück zum “Wir Gefühl” im Privaten, wo doch schon beruflich das Wir oft und zahlreich in Frage gestellt wird? Ein Weg scheint die erfolgreiche Reziprozität zu sein. Das in der jugendlichen Entwicklungsphase erfolgreich erlebte Gefühl von wechselseitigem Geben und Nehmen mit dem Resultat einen Mehrwert dadurch zu erzielen und damit langfristiger erfolgreich zu sein. Wieso sind Paarbezeziehungen dauerhaft instabiler und führen daher oft in die singuläre Wohn- und Lebenssituation. Fest steht zunächst mal, dass  Zusammenleben ein hohes Maß an Sozialkompetenz, Sozialverträglichkeit und Empathie erfordern. Die in der Gesellschaft erlebbare Verrohung, ein Klima der Kälte und ein stets hoher Wettbewerbsdruck lassen ablesen, dass die persönlichen Beziehungskompetenzen nach gelassen haben. Die Verständnis und Strategien mit neuen Trends und sozialklimatischen Änderungen umzugehen scheint das Individuum dauerhaft zu überfordern. Der Trends zu Isolationstendenzen und dem Bevorzugen einer bewußt gewählten Vereinzelten Wohnsituation nimmt zu. 

Es bleibt auffällig, dass in modernen und wandelbaren Gesellschaften gerade die Beziehungspflege zum absoluten Schlüsselfaktor gehört, um dauerhaft nicht in einen auch wettbewerblich abwärtsgerichteten Spirale zu geraten. Auch die psychische Stabilität die Beziehungen zu einem Riesen “+”-Punkt werden lässt, scheint nicht weitergehend erkannt und wahrgenommen zu werden. Es lässt sich hingegen feststellen, dass die Genügsamkeit, Komfort und Konfliktfreiheit im Privatbereich zu einem absoluten Muss geworden sind und so zu diesem Lebensentwurf breitflächig geführt haben. Ursache scheint auch eine fehlende Energie für private Lebensbereiche zu sein, die ein mehr als ambitioniertes und sehr forderndes Berufsleben bererits abgesaugt hat. Die Energie die von Beziehungen in einem Zusammenleben erfordert wird, scheint in einer subjektiv wahrgenommmen Energiebilanz häufiger negativ auszufallen, als das ein Zusammenleben als sehr wertvoll erlebt wird. Dieses Megathema der Dynamik der Paarbeziehung und Ihren Stabilitätskriterien in Beziehungen erlebt auch in Geschäftsbeziehungen eine Rennaissance. Unternehmen stellen auch häufiger fest, dass bessere Kooperation über Joint Ventures herauszuholen sind und gerade in brüchigen und dynamischen Geschäftsbereichen wie Forschung und Entwicklung einen starken Beitrag leisten können.  Das profitable Netzwerken und erfolgreiche gemeinschaftliche Netzwerken wird und bleibt erfolgreicher Hoffnungs- und Energieträger im geschäftlichen Wettbewerb. Effektives Konfliktmanagment sollte dabei zum Handwrkzeug gereicht werden, so dass auch schwere Beziehungen in jeder Lebenslage gemeistert werden. Konfiktseminare und hervorragende Workshops noch im Februar belegen Sie unter den folgenden Links:

 

https://www.kitzmann.biz/seminare/seminaruebersicht/rhetorik-kommunikation/konfliktmanagement/

 

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Allein, allein…

 

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